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Mit der 1000 km langen, stark zerklüfteten Küste bietet Korsika ideale Voraussetzungen für den Tauchsport. Klares, kaum verschmutztes Wasser, angenehme Temperaturen, viele verschiedene Pflanzen- und Fischarten, die schönsten Riffs des Mittelmeeres, Grotten, Felsspalten und -höhlen, Felsvorsprünge und Überhänge, all das trägt dazu bei, dass Korsika als Taucherparadies internationalen Ruf genießt. Die Auswahl ist enorm.

Besonders attraktive Tauchgebiete sind:

Der Golf von Valinco
Bei Tauchern genießt die tiefe Einbuchtung, die der Golf von Valinco bis hin zu Propriano im Küstenrelief bildet, einen ausgezeichneten Ruf. Das Relief unter Wasser ist ungewöhnlich vielgestaltig und damit abwechslungsreicher als an der übrigen Westküste der Insel (in der Mitte des Golfs beträgt die Tiefe knapp 800 m); überdies findet sich hier die rote Koralle, der Schmuck des Mittelmeeres.
Die besten Stellen zum Tauchen sind jeweils am Ende des Golfs:
- am Südufer am Felsen von Belvédère, einer felsigen Erhebung, die von 9 - 30 m Tiefe reicht und berühmt ist für ihre Rindenkorallen und Gewölbe voller roter Korallen in Nähe des Meeresbodens.
- Am Nordufer sind die sogenannten Kathedralen, knapp 200 m von dem kleinen Hafen von Porto Pollo entfernt, das Nonplusultra für Taucher. Wenn man sich das Bavella-Massiv in Kleinformat vorstellt, hat man in etwa einen Begriff von der Unterwasserwelt, die sich einem dort bietet.
In einer Tiefe zwischen 12 m und 40 m finden sich Felserhebungen, Spalten, Überhänge, steinerne Bögen, alles belebt von einer reichen sedentären Fauna.
Für Anfänger gibt es ganz in der Nähe von Propriano eine Reihe von geschützten Buchten, in denen sie gefahrlos tauchen können.

Die Gegend von Porto-Vecchio
Insbesondere in unmittelbarer Umgebung der unter Naturschutz stehenden Inselgruppe der Cerbicale (gegenüber vom Strand von Palombaggio) liegen mehrere interessante Tauchgründe.
Toro ist eine der wildesten der kleinen Inseln dieses Gebiets. Drei Felsformationen reichen bis fast an die Wasseroberfläche und gehen bis auf 40 m Tiefe hinunter. Die Felsschluchten unter Wasser sind voller Rindenkorallen und dienen Zackenbarschen, Zahnbrassen, Meerjunkern und ganzen Schwärmen von Mönchsfischen als Revier.
Zwei Schiffswracks sind ein weiterer Anziehungspunkt für Taucher. Das bekannteste ist zweifelsohne das Wrack der Pecorella am Nordausgang des Golfes von Porto-Vecchio, das aufrecht auf seinem Kiel liegt. 45 Meter groß ist das 1967 bei einem Sturm gesunkene Schiff, das in nur 5 - 12 m Tiefe inmitten von Neptungras auf Kies liegt. Es bietet sich für Taufen unter Wasser, nächtliche Tauchgänge und als Fotomotiv für Unterwasserfotografen geradezu an. Das Wrack ist ungewöhnlich gut erhalten.

Bonifacio
Nirgendwo auf Korsika wird soviel getaucht wie hier. Das Naturschutzgebiet der nur knapp 20 Minuten von der Südostküste entfernten Lavezzi-Inseln ist für alle Taucher vom Anfänger bis zum Profi geradezu ideal. Die Lavezzi sind der absolute Hit für Taucher. An der Spitze steht "Mérouville" (Zackenbarsch-Stadt) im Osten der Inselgruppe.Auf sandigem Grund in etwa 30 mTiefe erhebt sich bis auf 17 m eine Felsformation. Hauptattraktion sind hier die braunen Zackenbarsche, die sich nur in dieser Gegend aufhalten. Es sind ein paar Dutzend, darunter eindrucksvolle Exemplare von gut 1,20 m Länge. An die Anwesenheit von Tauchern haben sie sich so sehr gewöhnt, dass sich diese zahmen Riesen in Erwartung eines Leckerbissens furchtlos den Menschen nähern und sich gar streicheln lassen!
Weiter draußen im Meer, Richtung Westen, liegt das Riff der Lavezzi-Inseln, ein felsiges Plateau, das bei 5 m unter Wasser anfängt und bis auf 50 m Tiefe hinunterreicht. Diese Stelle ist von außerordentlicher Schönheit. Zackenbarsche, Umberfische, Zahnbrassen, Muränen, Schwärme von Brassen und eine vielfältige sedentäre Unterwasserfauna.

Der Golf von Ajaccio
Der Golf, der sich von den Sanguinaire-Inseln im Norden bis zum Capo di Muro im Süden erstreckt, ist ausgesprochen buchtenreich. Hauptanziehungspunkt für Taucher ist das am Nordufer gelegene "Tabernakel", das in Form von Platten von 3 - 22 m Tiefe hinabreicht und für Tauchanfänger geradezu ideal ist. Zu sehen sind hier Gabeldorsche, Langusten, Umberfische, Zackenbarsche und Brassen. Spektakulärere Tauchgänge sind am Südufer möglich. Sehr beliebt ist die „tete de mort“ (Totenkopf), eine sehr abwechslungsreiche Unterwasserwelt zwischen 0,5 m und 40 m Tiefe. Hier ist das Revier von Umberfischen, Geißbrassen, Langusten und Zahnbrassen, man kann aber auch Dornhaie oder Barrakudas sichten.

Der Golf von Sagone
Der riesige Golf hält für Taucher mehrere Attraktionen bereit. Die Punta Palmentoju bietet eine spektakuläre Unterwasserlandschaft. An die zehn Felsnadeln reichen von 3 m bis zu 50 m Tiefe hinunter und beherbergen Muränen, Rindenkorallen, Langusten, Umberfische, Zackenbarsche und sogar Barrakudas. Auch die Fans von alten Wracks kommen hier nicht zu kurz. In der Bucht von Sagone liegen zwei Wracks auf Grund, eines davon ein Canadair, ein Löschflugzeug. Das Wasserflugzeug ist 1971 hier abgestürzt und liegt auf 30 m Tiefe auf sandigem Grund.

Der Golf von Porto
Er ist das Kleinod der Insel und gilt als schönster Golf - für Taucher ein Muss. Die Unterwasserwelt des Golfs steht um nichts der spektakulären Schönheit des Golfs mit seinen bizarren roten Steilfelsen nach. Zwischen Capo Rosso im Süden und der Punta Mucchilina im Norden liegen an die zehn Tauchreviere. Zu den schönsten gehört zweifellos Vardiola, dessen zuckerhutförmiger Granitkegel bis knapp unter die Wasseroberfläche reicht. In einer Tiefe von 30 - 10 m befindet sich eine tief in den Kegel eingekerbte Rinne, in der man hochtauchen kann. Am Fuße der Rinne kann man wunderschöne Korallen bewundern, die bis zu einem von Amberfischen, Zackenbarschen, Gabeldorschen, Langusten und Zackenbarschen bevölkerten Felsplateau reichen. Das mit Abstand schönste Unterwassergebiet der Insel ist die Punta Mucchilina an der Südgrenze des Naturreservats von Scandola. Nahe der Küste erhebt sich bis auf 1 m unter der Wasserfläche eine Felsformation, die aus zwei, durch einen Kessel getrennten, Teilen besteht und auf der Südseite bis auf 50 m Tiefe abfällt. Schöner als hier kann Tauchen nicht sein.

Galéria
Die unberührte, wilde Landschaft und eine höchst abwechslungsreiche Unterwasserwelt machen Galeria für Tauchsportler interessant. Besonders attraktiv ist die kleine, gegenüber der gleichnamigen Landzunge gelegenen Insel Morsetta. Taucht man in die vielgestaltige Unterwasserlandschaft ein, so glaubt man sich in ein Gebirgsmassiv en miniature versetzt: riesige Geröllablagerungen, Spalten, Abhänge, Überhänge, Täler und vieles mehr. In den Felsen hausen Gabeldorsche, Langusten und Muränen. Die sedentäre Fauna, darunter die Rindenkorallen, ist von eindrucksvoller Vielfarbigkeit, deren Intensität zunimmt, je weiter man in die Tiefe hinabtaucht. Im Süden gibt es einen originellen Tauchgang, den sogenannten Tunnel. Es handelt sich um einen ca. 50 m langen Schlauch in L-Form durch den man hindurchtaucht. Der Eingang zum Tunnel liegt auf 17 m Tiefe, sein Durchmesser beträgt 2 - 3 m. Nur für Taucher zu empfehlen, die nicht unter Platzangst leiden!

Calvi
FürTauchfans besonders attraktiv ist das Wrack des B-17, eines amerikanischen Bombers, der 1944 hier abgestürzt ist. Es liegt auf 27 m Tiefe. Scharf vom Blau des Meeres abgehoben, erhebt sich die eindrucksvolle Silhouette des Fliegers mit knapp 30 m Spannweite und bietet ein unvergessliches Schauspiel. Besonders interessant ist dieser spektakuläre Tauchgang natürlich für historisch Interessierte und für Flugzeugfans.
Ein anderer interessanter Tauchgrund ist die Revellata: Felsentäler, Geröllhalden, Überhänge und kleine Abhänge, Canons und Spalten in unterschiedlicher Tiefe bieten dem Taucher genug Abwechslung. In dieser großartigen Kulisse, die bevölkert ist von Schwämmen, Rindenkorallen und Blumen-Anemonen, trifft man auf Zackenbarsche, Geißbrassen, Umberfische, Zahnbrassen, Dornhaie und auf zahlreiche Krustentiere.

Zwischen Calvi und Ile-Rousse
Hauptanziehungspunkt für Taucher ist hier die vor der Küste gelegene Drogbank von Algajola, ein Tauchrevier, das ganz anders ist, als man es auf der Insel gewohnt ist. Es handelt sich hier um ein riesiges Felsenplateau, 1 km lang und in etwa 400 m vor der Küste gelegen, das in Stufen von 1 m - auf 40 m Tiefe abfällt. Das verwinkelte Felsmassiv ist ein idealer Platz für Felsenfische.
Der Golf von Lava
Ziemlich unberührt und wenig frequentiert, weil eher abgelegen, hat der Golf von Lava unbestreitbar seinen Reiz. Und er bietet einen der schönsten Tauchgänge der Insel, den "banc provencal" (die provenzalische Bank). Auf erfahrene Taucher wartet hier ein unvergessliches Erlebnis. Zwischen 17 und 80 m Tiefe erstreckt sich ein Felsenkomplex, aus dem zwei, durch eine Spalte getrennte Gipfel aufragen. Vielfarbige Schwämme bevölkern die Felsen, weiterhin Rindenkorallen und Seeanemonen, so dass das Ganze der Höhle von Ali Baba gleicht, in der sich alle Wunder der Mittelmeerfauna ein Stelldichein gegeben haben.
Ile-Rousse
Viel Auswahl ist in der Bucht von Ile-Rousse nicht geboten. Da gibt es einen großen, zwischen 17 und 32 m Tiefe gelegenen Felsen namens Naso, dessen besondere Attraktivität in der Vielzahl der dort lebenden Meeraale und Muränen besteht. Interessantere Tauchreviere findet man nicht weit von dieser Stelle, der „Petit Tombant“ und anschließend daran der „Grand Tombant“.

Bastia und das Cap Corse
Davon überzeugt, die gesamte Ostküste der Insel sei uninteressant für den Tauchsport, lassen Tauchsportler dieses Gebiet bei ihrer Reise um die Insel häufig aus, ohne zu ahnen, was ihnen dabei entgeht. Eine Reihe von Wracks liegen hier auf dem Meeresboden, und die Unterwasserfauna ist von großer Vielfalt.

Die Unterwasserjagd hat natürlich auch ihre Anhänger. Die günstigsten Stellen liegen in unmittelbarer Umgebung der kleinen Inseln, vor der Küste von Galeria, vor Calvi, im Golf von Ajaccio, zwischen Propriano und Bonifacio der Küste entlang, in Porto-Veccchio und in den Buchten des Cap Corse.

Für eine Reihe anderer Wassersportarten wie Surfen oder Paddeln oder auch Jet-Ski, gibt es fast überall an der Küste Möglichkeiten.