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Geographie - Généralités Géographie


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Korsika ist ein Gebirge im Meer. Charakteristisch für die Insel ist eine ungewöhnliche Vielfalt verschiedener Landschaftsformen auf engem Raum.

Mit 8 722 qkm ist Korsika nach Sizilien (25 000 qkm) und Sardinien (24 000 qkm) die drittgrößte Insel im westlichen Mittelmeer. 183 km lang und maximal 83 km breit, liegt die Insel näher an Italien (90 km) als am französischen Festland (170 km); nach Sardinien sind es gar nur 12 km.

Man unterscheidet drei große geographische Regionen

Westkorsika
ist das größte Gebiet der Insel, reicht von Ile Rousse bis nach etwa Solenzara und umfasst das Zentrum, die Balagne und den Süden. Westkorsika ist das Gebiet der kristallinen Gesteine, im wesentlichen Granit.
Hier finden sich die höchsten Berge der Insel, viele über 2 000 m: der Monte Cinto mit 2 710 m, der Monte Rotondo mit 2 622 m, der Monte d’Oro mit 2 389 m, der Monte Renoso mit 2 352 m und der Monte Incudine mit 2 136 m.
Die Hochgebirgskette trennt Korsika in die alten historischen Gebiete "diesseits" (Cismonte) und "jenseits" (Pumonte), wobei das südwestliche Korsika dem Pumonte entspricht.


Ostkorsika
Im wesentlichen aus kristallinem Schiefer bestehend ist Ostkorsika weniger bergig als der Westen; der höchste Berg ist mit 1 767 m der Monte San Pedrone in der Castagniccia.
Die ostkorsische Region , das ehemalige "Diesseits-der-Berge", wird in drei Gebiete unterteilt:

Das Cap Corse: eine schmale Halbinsel von gut 40 km Länge, die sich im Norden zum Golf von Genua hin erstreckt. Rund um das Cap schlängelt sich eine kurvige, teils steile Küstenstraße; zwei weitere wichtige Verbindungswege führen von der Ost- zur Westküste. Das Meer hatte immer eine ganz besondere Bedeutung für die Menschen vom Cap und es diente ihnen vielfach als Lebensgrundlage. Auf den steilen Abhängen wurden in vergangenen Jahrhunderten in mühseliger Arbeit Terrassenkulturen angelegt, die heute aufgegeben und von Macchia überwuchert sind. Dennoch hat sich der Weinbau bis auf den heutigen Tag erhalten.

Die Castagniccia: im Norden vom Golo begrenzt, im Süden vom Tavignano ist sie eine stark gegliederte Mittelgebirgslandschaft. Die von den Bergen kommenden Gebirgsbäche bilden die einzelnen, voneinander getrennten Täler. Der Reichtum der Castagniccia war ab dem 16. Jh.
die Edelkastanie. Die vielen kleinen, einst bevölkerten Dörfer, sind heutzutage nur noch von wenigen, meist alten Menschen bewohnt.

Die östliche Küstenebene: Sedimentgestein angereichert durch Anschwemmungen der von den Bergen der Castagniccia kommenden Flüsse. Hügel, Küstenebenen und Hochflächen kennzeichnen die Landschaft der Ostküste: im Norden die von der Casinca überragte Ebene von Bastia, im Süden die Ebene von Aleria. Nachdem die Amerikaner 1944 mit DDT die Anophelosmücke und damit die Malaria ausgerottet hatten, bot sich die flache Ostküste mit ihrem fruchtbaren Schwemmland als idealer Standort für die Landwirtschaft an. Heutzutage ist fast die gesamte Landwirtschaft der Insel auf die Ostebene konzentriert (in erster Linie Wein und Zitrusfrüchte). Seit den 80er Jahren hat sich dank der langen Sandstrände zunehmend ein Badetourismus entwickelt, eine Entwicklung, die noch längst nicht zu Ende ist.

Die zentrale Senke
Zwischen dem kristallinen Schiefergebiet des Ostens und dem Granitsockel des Westens erstreckt sich vom Nordwesten bei der Mündung des Regino bis zum Südosten bei Solenzara eine Senke, deren Erhebungen nicht über 600 m Höhe hinausgehen.
Dieser tektonische Grabenbruch stellt das Verbindungsglied dar zwischen den beiden völlig unterschiedlich aufgebauten und unterschiedlich großen gebirgigen Teilen der Insel und ist zugleich Treffpunkt als auch bevorzugter Verbindungsweg. Im Fiumorbu zum Beispiel treffen Granit- und Schiefergebiet auf der Höhe von Sampolo zusammen an der Grenze der Schluchten der Stretta und der Inzecca. Schließlich existieren auf der Insel noch zwei Kalkeinsprengsel von geringerer Dimension: im Nordwesten bei St-Florent und im Süden in Bonifacio, das auf steil ins Meer abfallenden Kalkfelsen gegenüber von Sardinien liegt.